NetzWave


Vor einiger Zeit wollte ich mal ein Wellenmuster mit Netztechnik herstellen. Das ist dabei herausgekommen:


Hier die Zählvorlage dazu und ein Farbschema darüber gelegt zur besseren Orientierung:


Wird es aber auf Elastikband gefädelt, bilden sich so lustigen Beulen. Mit Preciosa Roc °8 in verschiedenen Grüntönen kommt dann dies dabei heraus:




Außerdem habe ich an den mit Pfeilen markierten Stellen eine Perle vergessen, das verstärkt den Effekt.


3. Beader's Best in Hamburg

Letztes Wochenende war ein recht stressiges, da für mich gleich zwei Veranstaltungen auswärts anstanden - praktischerweise auch noch in unterschiedlichen Himmelsrichtungen. Dies war zum Einen die Perlenkunstmesse Beader's Best in Hamburg am Samstag und zum Anderen das Steampunk-Treffen in Bad Nauheim - dazu in einem später Post mehr.

So ging es am Samstag in der Früh - sehr früh - mit Manu und Birgit auf den Willi-Bahnhof und dann mit dem ICE nach Hamburg. Wie man vom Hauptbahnhof zur Messe kommt, war auf der Internetseite gut beschrieben und so fanden wir uns ohne Probleme an der Messehalle ein.

Schon am Eingang war klar: Es wird voll. Die Schlange war ganz schön lang aber es ging recht zügig voran. Drinnen war es wie zu erwarten voll und leider auch sehr eng. Die Gänge zwischen den Ständen waren recht schmal und auch in den Ständen stand man sich oft gegenseitig auf den Füßen. Ein weiteres großes Manko waren die recht langen Wartezeiten an den Kassen.




Da ich persönlich fast vollständig von Anleitungen weg bin und weitestgehend Eigenkreationen mache, war die Messe für mich hauptsächlich eine Möglichkeit zum preisgünstigen Einkaufen. Dabei viel mir auf: Swarovski ist auch auf der Messe nicht wesentlich günstiger zu bekommen. Bei feuerpolierten Glasperlen hingegen ist ein Großeinkauf auf der Messe echt zu empfehlen. Von der Menge und Auswahl an angebotenen Perlen blieben eigentlich keine Wünsche offen, nur Pearls habe ich vergebens gesucht.

Ich war so fixiert darauf meinen Einkaufszettel abzuarbeiten, dass ich die Aussteller mit Perlenschmuck im vorderen Bereich beim Perlen Poesie Stand leider erst bemerkt habe, als es mit meiner Konzentrations- und Begeisterungsfähigkeit schon nicht mehr weit her war.




Da das Frühstück schon recht lange zurücklag und die Cafeteria im Obergeschoß gnadenlos überfüllt war, beschlossen wir noch die letzten Besorgungen zu machen und dann in der City Essen zu gehen. So habe ich auch noch etwas von Hamburg gesehen. Bisher bin ich ja immer nur umgestiegen.

Binnenalster




Besonders lustig fand ich die Sprüche auf den Mülleimern.

Rathausplatz

Rathaus

Alsterarkaden
Dann war es auch schon wieder so weit, dass uns der Zug gen Süden brachte. Ausbeute des Tages: etwa 850 Gramm Perlen.

Machina Nostalgica

Wie bereits angekündigt war ich letzten Sonntag in Itzehoe bei der Ausstellung Machina Nostalgica.

Eine Tagesreise nach Itzehoe ist genau das Richtige um seinen Urlaub abzuschließen - am ersten Arbeitstag ist man schön k.o. Aber eigentlich ist man ja schon fertig mit den Nerven, wenn man überhaupt erst angekommen ist - es lebe die Deutsch Bahn. So ein kleiner Sprint treppauf-treppab auf dem Hamburger Hauptbahnhof bringt nach dem langen Sitzen im Zug den Kreislauf wieder schön in Schwung.

Dafür hat mich die Ausstellung und vor allem die vielen netten Leute und vertraute Gesichter dann aber voll entschädigt. Besonders überrascht war ich, dass sogar die Schweizer angereist waren - teilweise waren sie sogar selbst überrascht.

Leider spielte das Wetter nicht so recht mit und bescherte uns immer wieder Regenschauer, so dass man sich die meiste Zeit im Hause aufhalten musste. Das wiederum hatte eine gewisse Enge zur Folge. Dieser konnte man jedoch auch trockenen Fußes entfliehen um sich im Café ein paar Häuser weiter an liebevoll selbstgebackenem Kuchen und Kaffee - oder in meinem Fall Wasser - zu stärken.

Die Ausstellung selbst war sehr schön gemacht, auch sehr ausgewogen. Im Vorfeld hatte ich mit einer sehr Geräte-lastigen Inventarliste gerechnet und war deshalb positiv überrascht. Außer den diversen eigentümlichen und seltsamen, zeitverschobenen Erfindungen gab es auch Schmuck und Kleider zu bewundern, genauso wie Oleanders Steampunk-Schuhe und eine Vorstellung des Film-Projektes Airlords of Airia. Sehr schön ergänz wurden diese Dinge durch die Exponate der Dauer-Ausstellung wie dem Biedermeierzimmer und die Silberschmiedearbeiten.

Die Machina Nostalgica läuft noch bis zum 10. November.

Blue Steam Hütchen

Zum Steampunk bin ich ja ursprünglich durch meine Liebe zu Comics gekommen. Der Verknüpfungspunkt war Lady Mechanika von Joe Benitez. Benitez Zeichenstil gefiel mir schon bei The Darkness - hach, lang ist's her - und die Zeichnungen in Lady Mechanika sind einfach nur umwerfend. Ein kleines Detail hat es mir besonders angetan: Die Hüte!

Um genau zu sein die Zylinder, bei denen die Krempe vorn sehr weit und spitz nach unten gezeichnet wird. Am Besten zu sehen bei Arliquinn und Mr. Lewis (links im Bild). Dieses Design wollte ich nun noch weiter auf die Spitze treiben. Da ich aber kein Hutmacher bin, musste ich mir mit einfachen Mitteln behelfen:

- Stoff
- Vlieseline S230
- Draht
- Karton 300g/m2
- Nadel und Faden

So sieht der Hut in Rohform ohne weiteren Schmuck aus:


Und nach Verzierung mit Fasanen- und Hahnenfedern, Schleifen und einer Blue Steam Brosche:




Im Moment bin ich mit der Krempe noch nicht ganz zufrieden und beim nächsten Mal werde ich wohl auch in den Deckel Vlieseline einbügeln. Dann kommt auch eine Anleitung.

Countdown Machina Nostalgica


Heute war schon die Eröffnung der ersten deutschen Steampunk-Ausstellung, der Machina Nostalgica in Itzehoe.

offizielles Banner der Machina Nostalgica

Morgen in der früh mache auch ich mich auf den Weg in den Norden um das Museumsfest „Festival der verrückten Erfindungen” zu besuchen. Sachen sind schon größtenteils gepackt und der Gewandungscheck war positiv.

Dann kanns' ja losgehen!

Ganz viele Trinoqs

Mal seh'n was die Restekiste noch so Hübsches hergibt:
Eine Black-Beauty,


ganz viel Grün,


feuriges Rot,


kühles Orange,


und edles Silber.


Und weil's so schön ist, hier noch mal alle zusammen:


Fast hätte ich es vergessen!
Am 04.09.2013 gibt es in der Perlensucht Kassel den dazugehörigen Kurs!

Caligo

Und gleich geht es weiter mit Soutache-Ohrhängern. Diesmal ganz in schwarz mir schwarz-matten Cubes.




Dubàhn

Im Moment habe ich Urlaub - also mehr Zeit für Projekte!

Hier mein erstes Soutache-Armband. Der Name ist eine Kombination der gälischen Worte bàn (weiß) und dubh (schwarz). Letzeres kann auch Pupille bedeuten und ich finde das Mittelstück sieht schon aus wie ein schwarzes Auge.



Auf diesem Bild sieht man das Armband zwar kaum, aber der Photoapperat ist so schön.


Monochromatic Waves

Eigentlich wollte ich einen geflochtenen Ohrhänger machen, habe mich aber mit den Cubes vollkommen verzählt. Kurz bevor die erste Seite fertig war, fiel mir auf, dass die Zacken viel zu kurz sind und das doch so gar nicht funktionieren kann. Also aus der Not eine Tugend gemacht und schlicht den einfachen Zick-Zack beendet. Und weil Schwarz auf Dauer langweilig wird, gab's eben ein weißes Gegenstück.



Mehr Blue Steam


Zu der Blue Steam Brosche und Haarspangen gibt es jetzt auch Ohrringe. Und zwar in der Trinoq-Vorlage.



Und so sieht das ganze Set aus:

Cul de Paris

Am Wochende war Zissel. Eine gute Ausrede um mal wieder aufzufallen.

Passend dazu ist meine neue Gewandung fertig geworden - was für ein Zufall.


Photos: Tse Kah, von De Schnidder

Das Pokissen hatte ich ja schon vor zwei Wochen fertig. Mir gefällt der Sitz jedoch noch nicht so recht. Werde wohl den den Gurt noch etwas enger machen und eventuell das Kissen weiter auffüllen. Der geraffte Überrock ist die Weiterverwendung meines allerersten, handgenähten Rockes. Der lange Rock hat einen etwa zwölf Zentimeter breiten gefalteten Organzastreifen, der dem Ganzen etwas Punk verleiht. Denn - oh, shocking - man kann dadurch meine Knöchel sehen!